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Häufige Fragen (FAQ)


KOMPAKT BEANTWORTET

Frage: Wer ist der Antragsteller im Freistellungsverfahren?
Antwort: Den Antrag auf Freistellung nach dem Hessischen Kinder- und Jugendhilfegesetzbuch muss die Veranstalterin/der Veranstalter stellen, nicht die freizustellende Person.

Frage: Muss ich die Formulare des Landesverbandes zwingend verwenden?
Antwort: Nein, diese dienen zur Unterstützung. Allerdings sind alle Angaben auf den Formularen für die Beantragung durch die Geschäftsstelle des Landesverbandes notwendig. Außerdem muss die Freistellung schriftlich und unterschrieben beantragt werden. Es ist also auch per Anschreiben möglich, wenn alle auf dem Formular angegebenen Felder und deren Inhalte berücksichtigt werden.

Frage: Wo erhalten privatrechtliche Arbeitgeber ihr Geld zurück?
Antwort: Privatrechtliche Arbeitgeber haben die Möglichkeit, sich den durch das Freistellungsverfahren entstehenden Entgeltausfall beim Hessischen Amt für Versorgung und Soziales rückerstatten zu lassen. Hierfür werden allerdings einige Unterlagen benötigt. Mehr Infos dazu gibt es im entsprechenden Merkblatt des Landesverbandes: Merkblatt Erstattung Dienstausfall (pdf)

Frage: Gibt es Fristen zur Beantragung von Freistellung?
Antwort: Nein, vorherige Antragsfristen gibt es nicht. Der Antrag sollte jedoch rechtzeitig vor der geplanten Freistellung an den Landesverband gestellt werden, damit ausreichend Zeit für die Bearbeitung bleibt und der Arbeitgeber das Befürwortungsschreiben bereits vor Beginn der Freistellung vorliegen hat.
Außerdem empfehlen wir unbedingt, zeitnah vor der Freistellung und vor der Antragstellung mit dem Arbeitgeber bzw. mit dem Dienstherrn Kontakt aufzunehmen.
Das Freistellungsverfahren ist rückwirkend bis zu 1 Jahr nach Beendigung der Freistelllung möglich, ebenso die Erstattung des Entgeltausfalls für Arbeitnehmer mit privatrechtlichen Arbeitgebern.

Frage: Mir stehen nur noch 8 freizustellende Arbeitstage in diesem Jahr zu, fahre jedoch als Betreuer auf eine 14-tägige Freizeit mit. Welchen Zeitraum gebe ich bei der Beantragung an?
Antwort: Als Zeitraum bitte die genauen Tage der Freistellung angeben, nicht den Zeitraum der gesamten Freizeit.

Frage: Wo finde ich den Erlass zur Dienst- und Arbeitsbefreiung von Mitarbeitenden im Öffentlichen Dienst?
Antwort: Den Erlass zur Dienst- und Arbeitsbefreiung von Mitarbeitenden im Öffentlichen Dienst finden Sie hier als pdf oder downloadbar auf der Seite des Hessischen Jugendrings unter http://www.hessischer-jugendring.de/service/freistellung-fuer-ehrenamtliches-engagement.html

Frage: Ich wohne in Hessen und bin auch in einer hessischen Kirchengemeinde aktiv, mein Arbeitgeber ist jedoch in einem anderen Bundesland. Gilt das Gesetz trotzdem für mich?
Antwort: Ja, seit September 2003 findet das Gesetz auch für hessische Freizustellende, die bei einem hessischen Veranstalter ehrenamtlich aktiv sind, jedoch in einem anderen Bundesland arbeiten, ebenso. Außerdem haben auch privatrechtliche Arbeitsgeber, die in einem anderen Bundesland ihren Sitz haben, Anspruch auf Erstattung des Entgeltausfalls beim Hessischen Amt für Versorgung und Soziales. Allerdings sind Arbeitgeber aus einem anderen Bundesland nicht an das Hessische Kinder- und Jugendhilfegesetzbuch gebunden, deshalb empfehlen wir auch hier, vor einer Freistellung mit dem Arbeitgeber Kontakt aufzunehmen, damit dieser sich nicht über das Befürwortungsschreiben des Hessischen Jugendrings wundert und die Freistellung ablehnt.



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